Bikini oder Badeanzug?

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Seit ca. drei Jahren frage ich mich jedes Jahr aufs Neue, ob ich nicht besser einen Badeanzug anstatt einen Bikini im Sommer tragen sollte.

Die letzten Jahre fiel die Wahl immer zu Gunsten des Bikinis aus.

Aber auch dieses Jahr rumort es wieder in meinem Hinterkopf.

In ein paar Wochen fahren wir in den Urlaub, ans Meer und nun stellt sich mir wieder die Frage, ob nicht vielleicht ein Badeanzug besser wäre.

Ich bin Mama von zwei ganz wunderbaren Kindern und auch das ein oder andere zusätzliche Kilo, sowie die Schwerkraft lässt mit über 40 bei mir nun mal grüßen.

In meinem Hinterkopf höre ich dann so Gedanken wie „Das sieht doch nicht mehr schön aus im Bikini. Da kann man die Rundungen nicht so gut verstecken. Badeanzüge sind ja eh wieder groß im Kommen. Die Fettröllchen wären im Badeanzug bedeckt.“

Nachdem ich mich jetzt im dritten Jahr in Folge mit solchen Gedanken auseinandersetze, habe ich mir mal die Vorteile eines Badeanzuges herausgesucht.

Vorteile Badeanzug

Der Badeanzug feiert seit einiger Zeit sein großes Comeback. Mittlerweile nennt er sich sogar ganz cool und hip „One Piece“. Das bedeutet, man sieht nicht mehr nur die ältere Generation im Badeanzug, sondern auch ganz viele junge Frauen tragen ihn.

Ein Einteiler in Schwarz mit V-Ausschnitt streckt den Oberkörper, was gerade mir, da ich ja nicht nur rundlicher geworden bin, sondern auch noch klein bin, zu Gute käme.

Verspielte Details, wie Rüschen, Volants oder Fransen lenken von eventuellen Problemzonen ab.

Mittlerweile haben viele Badeanzüge einen Shapeeffekt, es befinden sich auf der Bauchseite Raffungen, die die Fettpölsterchen am Bauch verstecken.

Eine Variante zwischen Badeanzug und Bikini ist der Monokini. Im Grunde ist es nichts anderes als ein Badeanzug mit seitlichen Cut outs, Ausschnitten an der Seite, bei der die Haut sichtbar ist. Aber eben an Stellen, an denen meistens nicht so starke Rundungen sind.

Nachdem ich mir nun die Vorteile eines Badeanzugs angeschaut habe, kommt aber mein ganz großer Nachteil.

Nachteile Badeanzug

Ich mag einfach keinen nassen Stoff auf meinem Bauch.

Das Gefühl finde ich ganz schrecklich, wenn der nasse Stoff an meinem Bauch klebt.

Es würde für mich bedeuten, dass ich mich jedes Mal, wenn ich im Wasser war, schnell umziehen wollen würde. 

Und wie du dir sicher vorstellen kannst, bietet sich mit zwei Kindern nicht immer sofort die Gelegenheit, sich sofort umzuziehen oder die Prioritäten liegen meistens dann woanders.

Außerdem bekommt der Bauch mit einem Badeanzug keine Sonne ab. Es ist jetzt nicht so, dass ich die große Sonnenbaderin bin, aber mir reicht es schon, wenn ich zumindest leicht gebräunt bin, den Abdruck des Bikinis sehe und nicht ausgezogen fast genauso aussehe, als hätte ich nach wie vor einen Badeanzug an.

Einen weiteren Nachteil des Badeanzuges sehe ich für mich in dem „sich verstecken“. Ich würde meinen Körper bewusst verstecken. Dabei habe ich einen ganz wundervollen Körper, der nun mal meine Kinder getragen hat und auch die Jahre, die an meinem Körper nicht spurlos vorbei gegangen sind, waren großartig. Mein Körper hat fantastische Dinge geleistet und die kann man sehen. Ich bin stolz auf meinen Körper und auf das, was er die letzten 13 Jahre geleistet hat.

Ich selbst würde mir oft wünschen, dass wir Frauen mehr zu unseren Körpern stehen und sie auch so zeigen wie sie sind. 

Wir müssen uns nicht verstecken, wir dürfen stolz auf uns und unsere Körper in all ihrer Vielfalt sein und sie auch zeigen!

Deswegen entscheide ich mich auch in diesem Jahr für einen Bikini und gönne auch meinen Bauchröllchen mit Stolz ein paar Sonnenstrahlen. 

Aber auch bei einem Bikini kann man auf ein paar Dinge achten, damit man sich wohler fühlt.

Mittlerweile kann man sehr oft das Bikinioberteil und das Höschen getrennt kaufen und somit in verschiedenen Größen oder Ausführungen. Denn seien wir mal ehrlich, kaum eine Frau hat die gleiche Größe beim Höschen wie beim Oberteil.

Ich selbst fühle mich mit einem Oberteil am wohlsten, das Körbchen hat. Hier bleibt alles da, wo es bleiben soll und trotzt zumindest ein bisschen der Schwerkraft.

Wenn das Oberteil breite Träger hat, rutscht es nicht so schnell von der Schulter. Dadurch kann man sich freier bewegen und fühlt sich wohler.

Durch große Prints auf dem Oberteil des Bikinis, wird der Blick eher auf das Dekolleté gerichtet und weg von eventuellen Bauchröllchen. 

Bei dem Höschen achte ich auf einen „normalen“ oder sogar etwas höheren Beinausschnitt. Gerade bei meinen kurzen Beinen sehe ich immer etwas gequetscht und gedrückt aus, wenn der Beinausschnitt zu tief ist und hier die Oberschenkel dadurch am Bein auftragen.

Es gibt auch Bikinihöschen mit einem Shapeeffekt. Hier ist das Höschen etwas höher geschnitten, wie bei den Highwaist-Hosen und verdeckt die Bauchrundung etwas.

Damit ich aber nicht jedes Jahr aufs Neue mit mir hadere, was besser für mich ist, Bikini oder Badeanzug, habe ich mir jetzt trotzdem einen Badeanzug bestellt und werde ihn auch mit in den Urlaub nehmen. Vielleicht trage ich ihn sogar. Je nach Lust und Laune, aber so habe ich die Möglichkeit zu wählen.

Bestellt habe ich ihn hier bei Hunkemöller.

Hunkemöller liebe ich nicht nur online, sondern auch die Filialen finde ich großartig. Bei jeder Städtetour, insbesondere mit meinen Mädels machen wir dort einen Abstecher rein und kommen mit einer vollen Tüte wieder raus. 

Das Personal berät einen ganz wunderbar. Auch wenn es beim ersten Mal etwas ungewohnt war, dass eine Dame in die Umkleidekabine kam (natürlich hat sie vorher gefragt). Seitdem habe ich immer die passende Größe und alles sitzt da, wo es hingehört.

(So voll sind meine Tüten fast immer – gut, dass ich nicht sooft mit meinen Mädels losziehe)

Außerdem gibt es bei Hunkemöller auch regelmäßig Sparaktionen. Da du ja vielleicht weißt, dass ich oft ein kleiner Sparfuchs bin, insbesondere wenn es um Dinge für mich selbst geht, schaue ich auch hier regelmäßig rein:

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Was trägst du lieber? Bikini oder Badeanzug?

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