(Werbung, unbezahlt)

Wie bereits angekündigt haben wir letzten Sonntag die Spiele- und Forschermesse in München besucht.

Mit im Gepäck hatte ich natürlich meine zwei Mädels, im besten Alter von 6 und 8 Jahren, denn wer könnte so eine Messe besser testen als Kinder.

Im Anschluss fragte ich meine zwei Töchter natürlich ordentlich aus, was ihnen am besten gefallen hat und was gar nicht. 

Die ersten Antworten waren „Cool!“, „Mega!“ und „nächstes Jahr wollen wir da wieder hin!“, was bei meinen Zwei tatsächlich schon etwas heißen mag.

Aber zunächst einmal zu den Fakten.

Veranstaltungsort

Die Messe fand im MOC in München statt. Was hier für uns sehr angenehm war, da wir ja von etwas außerhalb kommen, dass ausreichend Parkplätze vorhanden sind. Wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt, ist das Gelände auch sehr gut mit der U-Bahn zu erreichen.

Als wir ankamen, waren auch noch genügend Parkplätze im Parkhaus frei (im Verlauf des Tages aber war hier dann alles belegt, deswegen lohnt es sich auf alle Fälle frühzeitig dort zu sein). So hatten wir den Vorteil, dass wir unsere Jacken im Auto lassen konnten, da man von hier aus alles innerhalb der Gebäude und Hallen laufen kann.

Die Eintrittspreise sind mit 30,00€ für die Familienkarte (mit einem Kind) und mit 6,00€ für jedes weitere Kind auch erschwinglich. Lediglich das Parkhaus fand ich persönlich jetzt mit 12,00€ etwas zu teuer.

Es war in 2018 die 9. Forscha und die 27. Spielwiesn. Da diese beiden Bereiche zusammen statt finden, werden die Neugier und der Spieldrang beiderseits befriedigt. Die Messe geht insgesamt über drei Hallen und ist übersichtlich gegliedert. Alle Hallen sind miteinander verbunden, so dass man nicht erst aus einer Halle raus muss, um in die nächste zu gelangen.

Die Messe ging ein verlängertes Wochenende lang, vom 16.-18. 11.2018 mit zahlreichen Veranstaltungen, wie z.b. am Freitag die lange Nacht der Spiele usw.

Wir haben uns mit Absicht für den Besuch den Sonntag ausgesucht, da dort der Ansturm nicht ganz so groß ist und es so angenehmer für Familien mit Kindern ist. Dieses Jahr stürmten insgesamt  rund 60.000 Besucher das Spieleparadies und Entdeckerreich.

Das Angebot ist riesig und es ist nicht alles machbar in nur einem Tag. Deswegen haben wir uns zunächst einen groben Überblick über das Angebot verschafft und sind dann losgezogen. Deswegen lohnt es sich bereits vorab einen Blick in das Ausstellerverzeichnis und Veranstaltungsprogramm zu werfen.

Unsere Erlebnisse

Da meine große Tochter ein absoluter Legofan ist, stand auf ihrer Prioritätenliste die Legoausstellung auf Platz Eins. Je näher wir der Ausstellung kamen, umso größer wurden ihre Augen. So wurde dort, nicht nur von ihr, sondern von uns allen, die Kunstwerke bewundert. Bei jedem Objekt steht dabei, wer es gebaut hat, wielange daran gebaut wurde und wieviele Steine verwendet wurden.  Mir persönlich hat „Der Seppl und sein Weibe“ am besten gefallen, meinen zwei Mädels „Das Baumhaus“. „Inspector Gadget“ hat mich an meine Kindheit erinnert, leider fanden ihn meine Kinder nicht so toll, was aber wohl daran liegen mag, dass sie keinen Bezug dazu haben.

Allein hier haben wir fast den ganzen Vormittag verbracht. Es waren zwar viele staunende Besucher davor, aber der Bereich war so großzügig aufgebaut, dass wirklich jeder, egal ob groß oder klein gut sehen konnte.

Als direkt daneben auch noch ein Stand in das Blickfeld meiner Tochter rückte, bei dem es Schmuck aus Legosteinen zu erwerben gab, war es gänzlich um sie geschehen. Hier kann man sich auch noch die Legosteine personalisieren lassen. 

 

In meiner Naivität hatte ich dann meinen Zwei auch noch versprochen, dass sie sich dort etwas aussuchen dürfen, bevor wir wieder nach Hause fahren. Dreimal darfst du raten, was ich von da ab den ganzen Tag gehört habe „Mama, können wir uns jetzt was aussuchen? Darf ich nochmal zu den Legoohrringen gehen?“ Hier können sie ja wirklich sehr ausdauernd sein.

Nach viel zureden haben wir es dann so gegen Mittag geschafft, diese Ausstellung hinter uns zu lassen und weiter zu ziehen.

Als nächstes stand bei den Mädels Mosaikbasteln bei der Künstlerin Susanne Stubner auf dem Plan. Während meine Zwei sich noch überlegten, was sie für ein Objekt basteln könnten, wurden bereits zwei Plätze frei und so konnten sie direkt anfangen, ihre ausgewählten Bilderrahmen zu gestalten. Ich versuchte noch sie zu überreden, doch zwei verschiedene Objekte zu wählen, aber auch hier war jede Diskussion überflüssig, sie mussten beide genau das Gleiche machen. Kennst du das auch? Alles muss immer exakt gleich gewählt werden. 

Nachdem sie nun bei dem Mosaikbasteln gesessen sind, beschloss ich, dass es Zeit ist, sich etwas zu bewegen und so landeten wir an dem Stand der Bundeswehr, bei dem die Reaktionsfähigkeit getestet wurde und was auch viel Spaß machte.

Von hier aus eroberten wir die Forscherhalle und meine zwei Töchter bauten an dem Kosmos Stand aus verschiedenen Glühlämpchen, Elektromagnet-Spulen, Relais, Stabmagneten und Lautsprecher die verrücktesten Konstruktionen. Umso überraschter war ich, dass tatsächlich jede Konstruktion von Ihnen auch wirklich funktionierte, auch die von meiner 6-Jährigen Tochter erzeugte Licht und ließ einen kleinen Propeller fliegen.

Hier in der Forscherhalle haben wir noch ein Raketenauto gebastelt und die verschiedenen Roboter bewundert, die man zum Teil selbst bauen und programmieren kann. Leider war hier die Wartezeit doch etwas länger, ansonsten hätte meine große Tochter gerne einen Roboter gebaut. Aber da knurrten schon unsere Mägen etwas und so war es mit der Geduld meiner zwei Mädels nicht so gut bestellt. 

Die Essensauswahl war groß und wir fanden für jeden Geschmack etwas. Was ich als Mama sehr entspannend fand, war, dass man dort auch seine selbst mitgebrachten Speisen und Getränke ohne Probleme vertilgen konnte. So kauften wir uns zwar zum Mittagessen etwas, aber zwischendurch konnten wir immer auf unsere Getränke und Knabbereien zurück greifen.

Nach dem Essen entdeckten wir einen Massagestand, an dem wir uns alle richtig durchkneten haben lassen. Dabei entspannten sich meine Zwei so sehr, dass sie beinahe eingeschlafen wären.

Im Anschluss eroberten wir die Spielehalle und leihten uns nacheinander verschiedene Spiele zum testen aus. Hierbei habe ich auch ein ganz spezielles Spiel entdeckt, bei dem ich aber zunächst die Erwachsenenversion und die Kinderversion in Ruhe testen werde und dir dann darüber natürlich gesondert berichten werde.

Unser Fazit

Wir und vor allem meine zwei Mädels hatten viel Spaß, haben viel ausprobiert und neue Dinge entdeckt und kennen gelernt.

Nächstes Jahr findet die Spiele- und Forschermesse vom 15. Bis 17. November 2019 statt und wir haben uns diesen Termin schon fest in unseren Kalender eingetragen, denn dieses Erlebnis schreit nach Wiederholung. Es gibt dort noch so viele Dinge zu entdecken, die wir an diesem einen Tag nicht geschafft haben.

Am meisten Eindruck hat auf meine zwei Mädels die Legoausstellung gemacht und auch die Roboter fanden sie einfach nur „Mega!“.

Für meine zwei Mädels im besten Alter von 6 und 8 Jahren war es genau das Richtige. Auch ältere Kinder oder jung gebliebene Erwachsene kommen voll auf ihre Kosten.

Für die ganz Kleinen ist es meiner Meinung nach noch nichts, erst wenn die Kids in ein Alter kommen, bei dem schon aktiv gespielt werden kann, ist es empfehlenswert die Messe zu besuchen. Es ist zwar ein riesiger Stand der Firma Haba und Brio vorhanden, der sich eher an das kleine Publikum richtet, aber auch hier müssen die Kids bereits alt genug zum Spielen sein, deswegen empfehle ich dieses Spieleparadis erst ab vier Jahren.

Vielleicht bist du jetzt etwas neugierig geworden? Hier geht es zur direkten Website.

Oder warst du vielleicht auch dort und magst mir von deinen Eindrücken erzählen?

 

Bis ganz bald

Deine Sabine