Lesetipp: Die Schule der magischen Tiere

Von Margit Auer

Heute habe ich für Dich und dein Kind einen Lesetipp.

Auch für Lesemuffel

Meine große Tochter, zurzeit im besten Alter von sieben Jahren, ist leider keine Leseratte. Sehr zu meinem Leidwesen, denn ich selbst lese sehr gerne und lasse mich regelmäßig von guten Geschichten verzaubern.

Da meine Tochter nun die erste Klasse beendet hat und nun die zweite Klasse begonnen hat, steht bei uns seit geraumer Zeit regelmäßiges Lesen mit auf unserem Alltagsplan. Ihre Klassenlehrerin gibt jeden Monat aufs Neue einen Lesevertrag heraus, bei denen die Schüler täglich, am besten 20 Minuten, lesen sollen und ihr Lesepensum darin eintragen sollen.

Ich weiß, dass dies nur gut gemeint ist und damit die Lesefähigkeit der Kinder gefördert werden soll. Dennoch haben wir, meine große Tochter und ich, damit so unsere Probleme. Meistens sitzt sie bereits schon täglich eine Stunde an ihren Hausaufgaben, dann hat sie nicht auch noch Lust danach  20 Minuten zu lesen.

Da ich meinen Kindern bereits schon immer abends eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen habe, haben wir beschlossen, das „Lesen für den Lesevertrag“  auf abends zu legen. Meistens läuft das so ab, dass meine große Tochter sich ein Buch aussuchen durfte, aus dem sie mir vorgelesen hat und anschließend habe ich die Geschichte fertig gelesen. Das Ergebnis war, dass sie sich häufig das gleiche Buch aussuchte, denn das konnte sie ja schon lesen.

Also bin ich losgezogen und habe viele Bücher für Erstleser besorgt. Die sind auch wirklich toll, haben eine große Schrift und sind schön bebildert. Bereits beim Kaufen fiel mir jedoch auf, dass die meisten von den Erstlesebüchern sehr spezifisch für Jungen oder eben für Mädchen waren. So kam es, dass wir während  des ersten Schuljahres hauptsächlich Bücher über Meerjungfrauen, Prinzessinnen, Feen und Einhörner lasen. Nach dem ersten Schuljahr konnte ich selbst die Geschichten nicht mehr hören, sie ähneln sich doch in gewisser Weise stark. Auch ist mir aufgefallen, dass meine Tochter sich stark von den Bildern ablenken ließ.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem Buch, mit wenigen Bildern und nicht so vielen Feen und Prinzessinnen. Bei meiner Suche stieß ich dann auf dieses Buch von Margit Auer.

Das Lesealter

Bei „Die Schule der magischen Tiere“ ist als Lesealter von acht bis elf Jahren angegeben. Wie vorhin erwähnt ist meine Tochter aber eben erst sieben Jahre alt. Dennoch probierte ich es aus. Zum Glück.

Dadurch, dass wir abwechselnd lesen, also erst eine Seite meine Tochter und dann eine Seite ich, ist es auch für meine Tochter mit sieben Jahren kein Problem.

Durch das abwechselnd Lesen, zugegeben habe ich auch manchmal zwei Seiten gelesen, waren dann die 198 Seiten auch innerhalb von 4 Wochen ausgelesen.

Die Handlung

Die Schule der magischen Tiere hat zwei Hauptdarsteller, ein Mädchen namens Ida und einen Jungen namens Benni. Somit ist das Buch sowohl für junge Leserinnen als auch für junge Leser etwas. Beide Hauptdarsteller bekommen ein magisches Tier. Ida bekommt den Fuchs Rabbat und Benni die Schildkröte Henrietta. Diese magischen Tiere sind nur für sie als echte Lebewesen sichtbar und nur sie können sie auch hören. Leider mögen sich Ida und Benni dank einiger Missverständnisse nicht besonders gerne. Als es dann aber  gilt einen Stinkbombenattentäter zu fassen und Ida den heimlichen Liebesbrief für Jo, ihren Klassenkameraden verliert, kommen die Zwei in Bedrängnis und müssen handeln.

Die Geschichte ist so zauberhaft geschrieben, dass sogar ich mir zeitweise ein magisches Tier wünschte, mit dem man Abenteuer erleben kann.

Persönliches Fazit

Da es von „Die Schule der magischen Tiere“ mittlerweile 8 Bände gibt und der erste Teil  so schön verspielt und Fantasie anregend geschrieben ist, bin ich mir sicher, dass wir in naher Zukunft den zweiten Teil lesen werden.

Auch meine große Tochter ist schon gespannt darauf, welches Kind als nächstes ein magisches Tier bekommt und was für ein Tier es sein wird.

 

Update 20.02.1018:

Mittlerweile haben wir auch Band 2 gelesen: Die Schule der magischen Tiere: voller Löcher! und auch hier war meine Große Tochter begeistert. Absolut empfehlenswert! Bis wir Band 3 lesen werden, wird wohl aber jetzt erstmal etwas Zeit vergehen, da sie sich nun mal wieder ein Buch mit Elfen und Prinzessinnen wünscht 😉