7
7
7
8
8
8
8
8
8

Jetzt häkelt sie auch noch?!

Ja, das mache ich. Und das auch nicht gerade seit gestern, sondern schon eine ganze Weile lang.

Omahobby

Das denken sich wohl die meisten, wenn sie es erfahren. Und wahrscheinlich denken die meisten dabei immer noch an Topflappen und Spitzendeckchen. Ein häufiger Spruch, den ich zu hören bekomme ist „du musst ja Zeit haben“.

Entspannung

Die Wahrheit ist, ich kann dabei wunderbar entspannen. Oft häkele ich kleine Tiere, sogenannte Amigurumi. Dabei konzentriere ich mich auf die jeweilige Anleitung und mein Kopf befreit sich von dem Gedankenkarussell, das darin häufig herrscht.

Ich habe es mit Meditation versucht, aber das ist leider nichts für mich. Scheinbar müssen sich meine Hände in irgendeiner Weise betätigen, meist kreativ, damit mein Kopf abschalten kann. Deswegen häkele ich nicht nur.

Manchmal, sehr zum Leidwesen meines besten Ehemannes der Welt, fange ich auch an zu Mauern.

So steht jetzt in unserem Garten eine Gartenmauer mit eingebautem Fenster, eine selbst gemauerte Grillstation und für die Kinder habe ich eine Terrasse gepflastert.

Natürlich beschäftige ich mich auch mit den Kindern viel kreativ. Wir malen und basteln häufig.

Aber abends, wenn meine zwei Töchter im besten Alter im Bett sind und  mein bester Ehemann erst spät nachts nach Hause kommt, dann startet  oft das Gedankenkarussell in meinem Kopf.

Klar könnte ich auch einfach schlafen gehen, was meinem Körper, der seit Jahren unter chronischem Schlafmangel leidet bestimmt gut tun würde. Aber dann kann ich doch meistens nicht einschlafen, weil in mir noch so viele Gedanken herum schwirren, und außerdem bleibe ich recht häufig mit Absicht wach, damit ich mich noch wenigstens kurz mit meinem Mann austauschen kann.

Handarbeit im Trend bei Müttern

Tatsächlich habe ich festgestellt, dass viele Mütter irgendeine Form von Handarbeiten machen um zu entspannen. Vor den Kindern hatten viele, ich eingeschlossen, Hobbies, bei denen man abends unterwegs war. Das hat sich mit den Kindern etwas geändert und wird bestimmt auch wieder zurückkehren, wenn die Kinder größer sind.

Zuerst belächelt, aber dann…

Wenn jemand von meinem Häkelhobby erfährt, werde ich, wie so häufig, erst einmal  belächelt. Kaum sehen die Leute dann, was ich so häkele und dass es eben nicht ansatzweise etwas  mit Topflappen gemein hat, kommt ziemlich schnell die Frage „Oh, ist das süß. Kannst du so etwas für mich auch machen? Was kostet dieses denn?“

Vorteil

Außer, dass ich dabei entspannen kann, hat es den riesigen Vorteil, dass ich immer sehr individuelle Geschenke für besondere Anlässe habe. Es ist jedes Mal ein Unikat und bisher haben sich die Beschenkten, besonders die Kinder immer sehr gefreut. Und Anlässe zum Schenken finden sich ja in der Regel immer: Geburt, Taufe, Geburtstag, Einschulung etc.

Falls es Euch interessiert, dann schreibt mich unter info@mumslife.de an und ich zeige Euch, was ich gerade so an Arbeiten da habe.

Ein Hobby suchen

Egal ob Häkeln, Nähen, Mediation –  ich würde jeder Mutter raten, sich ein Hobby zu suchen. Eines, bei dem man etwas nur für sich selbst macht und bei dem man den Kopf von den vielen Gedanken des Alltags befreien kann.

Was für ein Entspannungs-Hobby das ist, das muss jeder für sich selbst herausfinden.

Vielleicht ist es ja für dich auch einfach nur in Ruhe hinsetzen und ein schönes Buch zu lesen?

Welche Hobbies habt ihr, um den Kopf frei zu bekommen? Werdet ihr dafür vielleicht auch manchmal belächelt?