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Bestimmt wunderst du dich jetzt über meine Aussage. Dennoch entspricht sie der Wahrheit. Seit ich meinen Homeoffice-Blazer besitze, fühle ich mich deutlich besser.

Seit dem ersten Lockdown, in dem wir uns ja nur zu Hause aufgehalten haben, arbeite ich auch danach noch häufiger im Homeoffice.

Mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: keine Fahrzeit, man kann nebenbei Essen kochen oder Wäsche waschen und noch so einiges mehr.

Aber im Homeoffice zu arbeiten, hat auch Nachteile. Wenn ich meine Arbeit nicht schaffe bis die Kinder aus der Schule zurück sind, ist es fast unmöglich nachmittags zu arbeiten. Ich kann meine Aufmerksamkeit nicht gut auf beide Dinge legen, und dass, obwohl ich eine Frau bin und uns ja nachgesagt wird, wir wären Multitasking-fähig. Dies mag gewissermaßen auch stimmen, aber sobald meine Kinder anwesend sind, ist dieses Talent scheinbar völlig ausgeschaltet bei mir.

Ein weiterer Nachteil am Homeoffice ist, dass man sich dafür nicht herrichten muss. Wahrscheinlich denkst du jetzt: was? Das ist doch ein super Vorteil!

So dachte ich anfangs auch, zumal ich nicht in einem Büro arbeite, bei dem eine hohe Kleideretikette angesagt ist. Aber zumindest gehe ich halbwegs ordentlich ins Büro.

Anfangs fand ich es noch recht praktisch, dass ich die Möglichkeit hatte, in Jogginghose und mit Flecken auf dem T-Shirt vor dem Laptop zu sitzen.

Bis zu dem einen Moment.

Der Moment, in dem der Postbote klingelte, bei uns war es unsere liebe Postbotin.

Natürlich war ich in meinem absoluten „Schlabberlook“, ungeschminkt, mit unfrisierten Haaren, Jogginghose und einem zerknittertem Longshirt.

Plötzlich stellte ich fest, dass unsere liebe Postbotin in ihrer Postuniform sehr adrett aussah, im Vergleich zu mir. 

Fast schämte ich mich ein bisschen für mein Aussehen. Und da wurde mir klar, dass es so nicht weitergehen konnte.

Also bestellte ich mir kurzerhand einen Homeoffice- Blazer.

 

 

 

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Einen, der von den Farben und vom Muster her zu allen Hosen und zu allen Shirts passt. Es hätte auch klassisch schwarz sein können, doch das fand ich etwas zu langweilig.

Natürlich musste er auch bequem sein.

Meine Familie war etwas erstaunt, als der Blazer geliefert wurde und ich ihn kurz nach dem Anprobieren ins Büro getragen habe und über meinen Stuhl gehangen habe.

Und was soll ich sagen. Jogginghose gibt es nicht mehr zuhause, höchstens mal am Sonntag.

Nun betrete ich mein Homeoffice-Büro und ziehe meinen Homeoffice-Blazer an. Und dann beginne ich zu arbeiten.

Jetzt fühle ich mich ordentlich und schick gekleidet und es ist mir egal, wenn es an der Haustüre klingelt, denn ich kann ohne schlechtem Gefühl die Türe öffnen.

Ich bilde mir sogar ein, dass ich aufrechter sitze und mir die Arbeit besser von der Hand geht.

Wenn ich meine Arbeit beendet habe, hänge ich den Blazer wieder über die Stuhllehne.

Vielleicht lachst du jetzt über mein „Blazerritual“ und ich selbst weiß auch, dass es ein rein psychologischer Trick ist, auf den mein Gehirn reinfällt.

Aber das macht mir nichts aus: es funktioniert.

Ich liebe meinen Homoffice-Blazer. Er gibt mir das Gefühl, dass ich schick und adrett gekleidet bin und dadurch fühle ich mich deutlich besser.

Wenn auch du also ab und zu im Homeoffice arbeitest, dann lautet mein Tipp: Leg dir unbedingt einen Homeoffice-Blazer zu.

Nach der Homeofficezeit lässt er sich später gut umwandeln, in einen „Ich habe einen wichtigen Termin – Blazer“ oder „Lass und Essen gehen – Blazer“, ich hoffe doch, dass diese Zeit nicht allzu lange auf sich Warten lässt.