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Bei einer längeren Autofahrt mit meinen zwei Mädels kamen wir an einer Garage vorbei, in der zwei Pferde standen.

Natürlich nicht in echt, aber es sah doch täuschend echt aus.

Zuvor hatte ich schon mal von diesen Garagenplanen gehört, aber ich hatte noch nie eine selbst gesehen.

Meine Mädels waren gleich so begeistert, dass ich umdrehen musste, damit wir es von der Nähe betrachten konnten.

Natürlich waren diese “Pferde in der Garage“ die restliche Autofahrt das Gesprächsthema Nummer Eins.

Zuhause habe ich dann gleich im Internet die Herstellerfirma suchen müssen und wir haben festgestellt, dass es auf der Website noch ganz viele andere Motive gibt.

Und es gibt sie wirklich für fast alle Garagentore, egal ob normales Schwenk-Tor, eine Tür-Garage oder ein Sektionaltor – auch in allen möglichen Maßen (man könnte es sich aber auch auf ein Sondermaß zuschneiden lassen).

So war unsere Entscheidung schnell getroffen: wir wollten auch eine Garagenplane. 

Das Motiv

Doch welches Motiv?

Die Entscheidung bei der Fülle an Motiven ist uns nicht leicht gefallen.

Ich selbst war zunächst für ein Landschaftsmotiv, mein bester Ehemann der Welt wollte einen Stadioneinlauf oder einen Oldtimer und die Mädels wollten gerne etwas Tierisches. Bereits beim Aussuchen hatten wir jede Menge Spaß und so kam es wie es kommen musste, in einem Haushalt mit zwei Mädels: mein bester Ehemann der Welt und auch ich wurde überstimmt. 

Kurzfristig haben wir auch mit dem Gedanken gespielt, ein eigenes Bild zu nehmen, mit dem wir etwas verbinden. 

Letztendlich haben wir uns dann auf den Elefanten geeinigt, dieser passt gut zu den Farben unseres Hauses.

Natürlich musste ich meinem besten Ehemann der Welt versprechen, dass er spätestens zur nächsten WM seinen Stadioneinlauf bekommt.

Montage

Als das lange Paket ankam, waren meine zwei Mädels ganz aus dem Häuschen und es musste sofort ausgepackt werden.

Zunächst musste aber unser Garagentor geputzt werden. Gut, dass ihre Motivation gerade so hoch war, so hatten die Zwei einen Riesenspaß beim Putzen.

Da mein bester Ehemann der Welt ja bekanntlich viel arbeitet und nicht sooft zu Hause ist, hatte ich es mir als Ziel gesetzt, die Plane alleine mit meinen zwei Mädels in den Ferien zu montieren.

Es hat auch erstaunlich gut funktioniert, wobei eine weitere Hand, die bis an den oberen Rand der Garage kommt, zum Halten von Vorteil gewesen wäre.

An die Ränder des Garagentores wird ein Klettband geklebt und auf die Rückseite der Plane das Flauschband. 

Damit es mir etwas leichter fällt, die Plane von oben nach unten zu montieren, habe ich sie wieder auf die Papprolle gerollt und mir mit zwei Tritten zurechtgelegt. 

Anschließend mussten wir nur noch die Plane mit dem Klebeband auf dem Tor verbinden, indem wir es festgedrückt haben.

Nachdem wir ein paar kleine Falten hatten, habe ich es an den Ecken wieder abgemacht und dort etwas gespannter wieder befestigt. 

Die gesamte Montage hat nicht länger als eine Stunde gedauert und war auch wirklich gut beschrieben – gerade für mich, einen Menschen der eigentlich keine Bedienungsanleitungen liest.

Ich gehe mal davon aus, dass wenn man das Motiv tauschen möchte (z.B. zur WM), es noch schneller geht, da ja das Klettband bereits am Tor befestigt ist.

Die Reaktionen

Ich hatte ja bereits einmal erwähnt, dass wir in einem kleinen Ort wohnen. Hier war das noch nicht allzu bekannt und wir sind aktuell das erste Haus mit so einer auffälligen Garage – auch wenn es wohl nicht mehr lange so bleiben wird. 

Mittlerweile haben wir schon ganz viele Spaziergänger und Fahrradfahrer vor unserer Garage gesehen.

Die ersten Tage danach war es fast wie ein Pilgerort. 

Auch die direkten Nachbarn bei uns in der Straße finden unser neues Haustier toll, zumindest wurde mir das gesagt – vielleicht denken sie jetzt auch einfach nur: jetzt spinnen die komplett.

Unser verrückter Hund und unsere eigensinnige Katze haben übrigens von Emil gar keine Notiz genommen. 

Da wir gerade unsere Hausfassade neu gestrichen haben und das Hausnummernschild noch nicht montiert wurde, erklären wir jetzt unserem Besuch, das wir in dem Haus wohnen, bei dem ein Elefant in der Garage steht. Die Leute schauen immer sehr irritiert. Auch meine zwei Mädels erzählen immer allen, dass wir jetzt ein neues Haustier, einen Elefanten namens Emil haben. Ich erkläre dann immer schnell, was es mit unserem Elefanten auf sich hat, schließlich will ich ja nicht, dass die Leute meine Mädels für verrückt halten.

Als ich meine zwei Kids gefragt habe, woher sie denn wissen, dass es ein männlicher Elefant sei, hat meine Große mir geantwortet: „Ganz einfach Mama, man sagt ja schließlich der Elefant und nicht die Elefant. Und weil Elefant mit E beginnt, heißt er Emil.“

Ich glaube, hier muss ich nochmal mit ihnen sprechen und erklären, dass es durchaus auch weibliche Elefanten gibt.

Da wir beim Stöbern auf der Website von www.style-your-garage.com nicht nur die tollen Garagenplanen entdeckt haben, sondern auch noch viele tolle Türfolien und Wandfolien, werden wir mit Sicherheit, nach der Renovierung der Kinderzimmer hier nochmal zuschlagen. Dann bekommen meine Mädels vielleicht auch noch ihr ganz eigenes Pferd ins Zimmer.

 

Eine Garagenplane, wie wir sie haben, kostet ab 169,00€. Eine Türfolie ab 88,00€, eine Wandfolie ab 58,00€.

Außerdem gibt es noch Kühlschrankfolien, Balkonbanner und Küchenspritzschutzmotive.

Übrigens, so eine Garagenplane eignet sich auch toll als Geschenk, so kann man den roten Sportwagen oder das Boot für die Garage einfach verschenken.

 

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